Wiener Gastro-Sommer startet mit Ripperln und Promis

Mit einer großen Jubiläumsfeier hat das Strandcafé an der Alten Donau am 1. Mai nicht nur seine Sommersaison eröffnet, sondern zugleich sein 105-jähriges Bestehen gefeiert. Gefeiert wurde auf der weitläufigen Wasserterrasse direkt am Ufer, die seit Jahren zu den markantesten Bereichen des Lokals zählt. Zahlreiche Gäste aus Society, Sport und Wirtschaft nutzten den traditionellen Auftakt, um gemeinsam mit der Betreiberfamilie Yeritsyan auf eine Wiener Institution anzustoßen.

Gäste auf der Wasserterrasse des Strandcafés mit Blick auf die Wiener Skyline

Gut besuchte Wasserterrasse des Strandcafés mit Blick auf die Donau-City. | © Lepsi

Ein Jubiläum zum Beginn der Hauptsaison

Der 1. Mai gilt im Strandcafé seit Jahrzehnten als Starttermin für die intensive Sommersaison. Mit den ersten stabilen Temperaturen füllen sich die Außenbereiche entlang der Alten Donau – insbesondere die große Terrasse auf dem ins Wasser gebauten Steg, die mehrere hundert Plätze bietet und den direkten Blick über das Wasser bis zur Donau-City ermöglicht.

Seit 1921 werden hier Speisen serviert, zunächst in einfacher Form als Ausflugslokal am Wasser, später als stetig gewachsener Gastronomiebetrieb. Heute umfasst das Strandcafé mehrere Außenbereiche entlang des Ufers sowie großzügige Sitzflächen direkt über dem Wasser. Gerade diese Lage – zwischen Wohngebiet, Badeplätzen und Freizeitflächen – sorgt über die Sommermonate hinweg für konstant hohe Frequenz.

Ando Yeritsyan und Erich Homolka beim Jubiläum Strandcafé Alte Donau Wien

Gastgeber Ando Yeritsyan und Strandcafé-Urgestein Erich Homolka beim Jubiläum. | © Lepsi

Eigentümer Ando Yeritsyan und Strandcafé-Urgestein Erich Homolka nutzten die Feier, um auf diese lange Tradition zu verweisen. In ihrer Begrüßung betonten sie die Rolle des Lokals als Treffpunkt für Wienerinnen und Wiener, als Ort für Familienfeiern, Firmenrunden und Sommerabende am Wasser. Dass sich das Konzept über mehr als ein Jahrhundert behauptet hat, gilt vielen Gästen als Beweis für die beständige Anziehungskraft klassischer Wiener Wirtshauskultur – kombiniert mit einer der schönsten Wasserlagen der Stadt.

Prominenz am Wasser und hohe Frequenz am Grill

Zum Jubiläum erschienen zahlreiche bekannte Gesichter, die den Saisonauftakt begleiteten. Unter den Gästen waren unter anderem Christina Lugner, die ehemaligen Nationalteam-Torhüter Otto Konrad und Michael Konsel sowie Schauspielerin Selina Graf. Auch Sängerin Beatrice mit Unternehmer Heimo Turin, Mister Austria Roman Schindler, Tänzerin Conny Kreuter und Entertainer Dennis Jale wurden gesichtet.

  • Gäste auf der Wasserterrasse des Strandcafés mit Blick auf die Wiener Skyline
    Wasserterrasse des Strandcafés mit Blick auf die Donau-City. | © Robin Consult / Lepsi

Kulinarisch blieb das Gasthaus seinem bekannten Konzept treu. Serviert wurden die klassischen Ripperln am Holzbrett mit Bratkartoffeln, Zwiebeln und Pfefferoni sowie die hauseigenen Saucen „Rot“ und „Weiß“. Neben den Ripperln stand auch die Strandcafé-Stelze im Fokus, die sich in den vergangenen Jahren zu einem weiteren zentralen Produkt entwickelt hat.

Stefani Micic und Ando Yeritsyan bei der 105-Jahre-Feier im Strandcafé Alte Donau Wien

Stefani Micic und Gastgeber Ando Yeritsyan. | © Lepsi

Ein wesentlicher Teil der Produktion erfolgt über groß dimensionierte Grillanlagen, die auf hohe Gästezahlen ausgelegt sind – ein logistischer Vorteil, der gerade an Wochenenden entscheidend ist.

Gute Lage zwischen Donauinsel und Gänsehäufel

Der Saisonauftakt fällt heuer mit dem Beginn der intensiven Nutzung vieler Freizeitflächen entlang der Donau zusammen. Mit steigenden Temperaturen verlagert sich das Freizeitgeschehen sichtbar an die Wasserlagen – sowohl auf die Donauinsel als auch an die Ufer der Alten Donau.

Nicht weit entfernt liegt mit dem Gänsehäufel eines der größten Freibäder Wiens. In den Sommermonaten sorgt es für kontinuierliche Besucherströme im gesamten Gebiet. Gastronomiebetriebe entlang des Ufers profitieren dabei von der Lage zwischen Badebetrieb, Spazierwegen und Freizeitflächen.

Parallel dazu steigt auch die Nachfrage nach Grillplätzen auf der Donauinsel deutlich an. Wer dort einen Platz nutzen möchte, muss an stark frequentierten Tagen meist frühzeitig reservieren – was auch für einen Besuch des Strandcafés an der Alten Donau und vielen anderen gastronomischen Hotspots entlang der Wasserströme gilt.

(PA/red)