Silvia Schneider beim Launch von neuem Tabakerhitzer

Mit zwei Abenden in der Orangerie Schönbrunn hat British American Tobacco den Marktstart seines neuen Tabakerhitzers glo Hilo in Österreich begleitet. Rund 800 Gäste waren am 10. und 11. Juli zum Launch geladen. Durch das Programm führte Silvia Schneider. Die ORF-Moderatorin, Designerin und Unternehmerin präsentierte dabei eine Neuheit, mit der BAT sein Geschäft mit verbrennungsfreien Tabak- und Nikotinprodukten in Österreich weiter ausbaut.

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Österreich gehört zu den ersten europäischen Märkten, in denen glo Hilo erhältlich ist. Seit Anfang Juli wird das wiederaufladbare Gerät in heimischen Trafiken verkauft. Mit dem Tabakerhitzer erweitert BAT sein Angebot an verbrennungsfreien Nikotinprodukten, zu dem in Österreich bereits E-Zigaretten der Marke Vuse und Nikotinbeutel von Velo gehören.

glo Hilo ist da: BAT Austria begeht den Marktstart der neuesten Generation von Tabakerhitzern in Österreich

Hannes Hofer, GF MVG, Otmar Schwarzenbohler, Bundesgremialobmann der Trafikanten, Susanne Moosmayr-Schlager, Großhändlerin, Stephan Heyng, GF BAT Austria, Silvia Schneider Stilikone, Lorenz Wiltschke, Head of CORA BAT Austria | © Fabian Gruber/BAT

Infrarot und Widerstand statt Verbrennung

Tabakerhitzer funktionieren anders als E-Zigaretten, die häufig auch als Vapes bezeichnet werden. Sie erhitzen ein Liquid aus Propylenglykol, Glycerin, Aromen und meist Nikotin. Bei glo Hilo kommen dagegen feste Sticks zum Einsatz. BAT bietet dafür zwei Varianten an: Die eigens für das Gerät entwickelten virto-Sticks enthalten verarbeiteten Tabak, während die unter dem Namen rivo angebotenen Sticks auf einer tabakfreien Kräutermischung mit Nikotin basieren. Das Material wird erhitzt, ohne verbrannt zu werden. Dabei entsteht ein Aerosol und kein klassischer Zigarettenrauch.

Im Inneren von glo Hilo arbeitet ein duales Erhitzungssystem, das Widerstandshitze und Infrarotstrahlung kombiniert. Im Standardmodus soll das Gerät nach fünf Sekunden einsatzbereit sein, in einem zweiten Betriebsmodus dauert das Aufheizen weniger als zehn Sekunden. Eine Nutzungseinheit läuft je nach Modus etwas mehr als vier oder fünf Minuten, wobei die Zahl der Züge nicht begrenzt ist.

Eine vollständige Akkuladung reicht laut Hersteller für bis zu 20 Nutzungseinheiten. Das vollständige Laden dauert rund 90 Minuten. Die Sticks werden direkt in das Gerät eingesetzt. Nach Angaben des Herstellers kommt glo Hilo ohne die bei Tabakerhitzern bislang übliche regelmäßige Reinigung aus.

In Österreich trifft BAT mit glo Hilo vor allem auf Philip Morris, das den Markt für Tabakerhitzer mit IQOS geprägt hat. Zugleich verändert sich das Umfeld für alternative Nikotinprodukte: Einweg-Vapes sollen mit Ende 2026 aus dem heimischen Handel verschwinden.

Silvia Schneider führt durch zwei Abende

Für die Präsentation wählte BAT die Orangerie Schönbrunn. Am Freitag waren Freunde des Unternehmens, Influencer, Society-Gäste und weitere geladene Besucher eingeladen. Für Musik sorgten Anna Ulrich, Dominique Jardin und Mel Merio. Der zweite Abend richtete sich vor allem an Trafikanten aus ganz Österreich.

BAT Austria feiert den Launch von glo HILO mit Gästen aus der Tabakbranche

BAT Austria feiert den Launch von glo Hilo mit Gästen aus der Tabakbranche. | © Fabian Gruber/BAT

Durch beide Veranstaltungen führte Silvia Schneider. Mit ihrer ORF-Sendung „Silvia kocht“ ist die Moderatorin seit Jahren in der Welt der Kulinarik zu Hause. Auch als Unternehmerin und Produzentin bewegt sie sich in diesem Umfeld, entwickelt TV-Formate, arbeitet mit Marken zusammen und verbindet dabei Kochen und Genuss mit Unterhaltung und Lifestyle.

BAT entwickelt neue Nikotinprodukte

Der Marktstart ist Teil eines grundlegenden Umbaus des Geschäfts von British American Tobacco. Der Konzern verkauft weiterhin klassische Zigaretten, investiert aber gleichzeitig stark in neue Produktkategorien. Rund 400 Millionen Euro fließen nach Unternehmensangaben jährlich in Forschung und Entwicklung rauchfreier Produkte.

Mehr als 34 Millionen Erwachsene weltweit nutzen mittlerweile die entsprechenden Marken des Konzerns. Im vergangenen Jahr entfielen 18,2 Prozent des Konzernumsatzes auf rauchfreie Produkte. Bis 2035 soll ihr Anteil auf 50 Prozent steigen.

In Österreich rauchen nach Angaben von BAT weiterhin rund 1,6 Millionen Menschen klassische Zigaretten. Das Unternehmen sieht in Tabakerhitzern, E-Zigaretten und Nikotinbeuteln den Weg zu einer geringeren Raucherquote.

(PA/red)