Werbe-Amor 2026: Das sind die Gewinner
Zum 33. Mal hat das Kurier Medienhaus den Werbe-Amor vergeben. Die Verleihung fand erstmals im Rahmen von Kurier freizeit.live in der Wiener Hofburg statt. Durch das Programm führte Schauspieler Markus Freistätter. Der traditionsreiche Preis bietet Auftraggebern und ihren Agenturen eine Bühne für gelungene Werbekommunikation.
Seit 1993 zeichnet der Kurier Werbesujets aus. Zum ursprünglichen Print-Schwerpunkt kamen 2025 Digital und Bewegtbild hinzu; heuer wurde die Bewegtbildkategorie zu 360° Crossmedia weiterentwickelt. „Der Werbe-Amor ist seit über drei Jahrzehnten ein verlässlicher Gradmesser für die Innovationskraft der heimischen Werbebranche“, erklärt Kurier-Geschäftsführer Richard Grasl.
Print-Gold für Niederösterreich Werbung
In der Kategorie Print ging Gold an Niederösterreich Werbung. Christiana Naue-Hess und Claudia Polt nahmen die Auszeichnung gemeinsam mit Hannah Scheucher und Felix Mayrhofer von der beteiligten Agentur Die Jungen Wilden entgegen. Überreicht wurde der Preis von Kurier-Chefredakteur Martin Gebhart und Stefan Lechner, Bereichsleitung MediaPrint.

Ausgezeichnet mit dem KURIER Werbe-Amor in Gold: das Team von Niederösterreich Werbung und der Agentur Die Jungen Wilden bei der Preisübergabe in der Kategorie Print. | © Christian Dusek
Der Jahreswahl gingen drei Vorwahlen voraus, in denen eine Fachjury die Print- und Digital-Sujets bewertete. Anschließend konnten die Kurier-Leserinnen und -Leser online aus den jeweils fünf bestplatzierten Sujets ihre Favoriten wählen. Über Jury- und Publikumssiege qualifizierten sich schließlich je fünf Sujets für die Jahreswahl. In Print setzte sich Niederösterreich Werbung mit dem unten abgebildeten Motiv „kurze Flugzeit“ durch.

„kurze Flugzeit“: Mit diesem Motiv vom Lunzer See holte Niederösterreich Werbung Gold in der Kategorie Print beim KURIER Werbe-Amor 2026. | © Gerald Demolsky
Print-Silber für Ruefa, Bronze für die ÖBB
Silber sicherte sich Ruefa. Für die Verkehrsbuero-Gruppe übernahmen Oliver Cleven und Ulrike Frauscher die Trophäe gemeinsam mit Wolfgang Stögmann von rosebud. Bronze ging an die ÖBB, vertreten durch Verena Venturini und Helge Haberzettl von der ÖBB Werbung GmbH. Neben den drei Preisträgern standen auch CARE Österreich und DEBRA Austria – Schmetterlingskinder im Print-Finale.

Werbe-Amor in Bronze für die ÖBB: Verena Venturini und Helge Haberzettl nahmen den Preis in der Kategorie Print entgegen. | © leadersnet.at / a.felten
Werbepreis verbindet Fachjury und Publikum
Für Elisabeth Laimighofer, Leiterin Vermarktung im Kurier Medienhaus, liegt eine Stärke des Wettbewerbs in dieser Verbindung: „Der Werbe-Amor vereint die Expertise renommierter Brancheninsider mit der ungefilterten Meinung unserer Leserschaft.“
Sonderpreis für DEBRA und CARE
Der neue Sonderpreis für soziale Projekte ging an DEBRA Austria – Schmetterlingskinder. Rainer Riedl und Kathrin Siegl nahmen die Trophäe gemeinsam mit Bernd Weninger von GGK MullenLowe und Angela Heinicke von Mindshare entgegen. Den zweiten Platz erreichte CARE Österreich, vertreten durch Petra Löwenstein und Stephanie Weber.

Petra Löwenstein und Stephanie Weber vertraten CARE Österreich, das beim Social-Sonderpreis des KURIER Werbe-Amor den zweiten Platz erreichte. | © leadersnet.at / a.felten
Digital-Gold für Ferrero, Crossmedia-Preis für Schweiz Tourismus
Digital-Gold holte Ferrero Österreich; Lisa Spiss und Eleonora Hofmannsrichter von WPP Media nahmen den Preis entgegen. Silber ging an Niederösterreich Werbung, die damit zusätzlich zum Print-Sieg ausgezeichnet wurde. Die NÖ Umweltverbände belegten mit Gabler Werbung, Film den dritten Platz. Prämiert wurde deren Kampagne „Tatort Tonne“, die Lebensmittelverschwendung als Kriminalfall inszeniert und mit kleinen Ermittlerfiguren im Restmüll sichtbar macht.
In der Kategorie 360° Crossmedia gewann Schweiz Tourismus. Elisabeth Sommer-Weinhofer und Patricia Biedermann übernahmen die Auszeichnung von Richard Grasl und Elisabeth Laimighofer. Über den Sieger dieser erstmals in ihrer neuen Form vergebenen Kategorie entschied ausschließlich die Fachjury.
(PA/red)


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