„Einsatz läuft!“ weiter für Pfandkampagne der GGK Group

Nach der Einführung des österreichischen Einwegpfandsystems Anfang 2025 geht die begleitende Kommunikationskampagne in die nächste Phase: Die GGK Group setzt ihre Zusammenarbeit mit Recycling Pfand Österreich fort und führt die Initiative unter dem neuen Motto „Einsatz läuft!“ weiter.

Bereits zum Start des Systems hatte die Kampagne „Achtung Einsatz!“ den Aufbau der neuen Infrastruktur kommunikativ begleitet. Damals lag der Schwerpunkt auf Information und Orientierung – etwa zur Rückgabe an tausenden Sammelstellen im Handel oder zum Ablauf des neuen Pfandkreislaufs. Inzwischen hat sich das System im Alltag etabliert, und die Kommunikation verschiebt ihren Fokus zunehmend in Richtung Motivation und Verständnis für die Kreislaufwirtschaft.

Vom Systemstart zur Verhaltensroutine

Seit der Einführung des Einwegpfandsystems zeigt sich, dass dessen Wirkung über reine Rückgabequoten hinausgeht. Studien und Branchenzahlen deuten darauf hin, dass das System nicht nur zu hohen Rücklaufmengen führt, sondern auch das Konsumverhalten beeinflusst. So wurde nach der Einführung ein Rückgang beim Absatz von Einwegplastikflaschen beobachtet – ein Effekt, der bereits aus anderen europäischen Märkten bekannt ist.

OOH-Billboard der Pfandkampagne „Einsatz läuft!“ mit PET- und CAN-Figuren

Die Kampagnenfiguren PET und CAN stehen erneut im Mittelpunkt der neuen Pfandkampagne. | © GGK

Parallel dazu entwickelte sich der technische Kreislauf weiter: Neue Sortier- und Recyclingprozesse sowie der Ausbau der Rücknahmeinfrastruktur haben dazu beigetragen, dass Flaschen und Dosen heute weitgehend via Automaten gesammelt werden. Ein Großteil der Rückgaben erfolgt inzwischen relativ störungsfrei – ein Hinweis darauf, wie sich das System eingespielt hat.

Vor diesem Hintergrund versteht sich die aktuelle Kampagnenphase nicht mehr als Einführungshilfe, sondern als Weiterentwicklung der Kommunikation: Ziel ist es, das Verständnis für Ressourcenschonung zu vertiefen und die Rückgabe als selbstverständliche Routine zu verankern.

Figuren als wiederkehrendes Kampagnenelement

Kreativ setzt die neue Kampagne erneut auf die bereits bekannten Figuren „PET“ und „CAN“, die als animierte Protagonisten durch die Inhalte führen. Sie erklären in schrillem Ton Funktionsweise und Nutzen des Pfandsystems in kurzen Clips.

Die Umsetzung erfolgte gemeinsam mit der Filmproduktion 55films sowie dem VFX-Partner Basis KG, mit denen bereits die erste Kampagnenphase realisiert wurde. Gedreht wurde an mehreren Standorten, darunter Anlagen in Wien und Müllendorf, wo zentrale Schritte der Sortier- und Recyclingprozesse stattfinden.

Regie führte Tim Oppermann, als Presenterin tritt erneut Sabine Hödl auf. Ergänzt werden die längeren Erklärformate durch kurze Social-Media-Clips, die speziell für digitale Kanäle entwickelt wurden.

Kommunikation für ein System im Dauerbetrieb

Während die erste Kampagnenphase vor allem den Systemstart begleitete, richtet sich die aktuelle Kommunikation stärker an ein Publikum, das mit dem Pfand bereits vertraut ist. Damit verschiebt sich auch die Tonalität: vom erklärenden Einstieg hin zu einer langfristigen Bewusstseinsarbeit rund um Kreislaufwirtschaft und Ressourcennutzung.

Die Kampagne wird über mehrere Kanäle ausgespielt – von Online-Formaten bis hin zu Out-of-Home-Flächen wie Citylights und Plakaten. Damit bleibt das Thema auch außerhalb des Handels sichtbar und begleitet den Übergang vom neuen System zur alltäglichen Routine.

Mit der Fortsetzung der Kampagne setzt Recycling Pfand Österreich auf Kontinuität in der Kommunikation – ein Ansatz, der als entscheidend gilt, um langfristig hohe Rücklaufquoten und stabile Kreisläufe zu sichern.

(PA/red)