Good Vibes bei CCA-Venus-Gala für junge Kreative
Die heimische Kreativbranche traf sich am Donnerstagabend zur Verleihung der CCA Venus Awards 2026 von Creativ Club Austria in Wien. Agenturen, Designer, Produktionsfirmen, Studierende und Branchenpartner feierten dabei die wichtigsten Kreativarbeiten des vergangenen Jahres. Besonders stark präsentierte sich heuer der kreative Werbenachwuchs: Gleich vier Gold-Veneres gingen an Studierende österreichischer Hochschulen.

Tamara Mascara führte mit hohem Tempo durch die Verleihung der CCA Venus Awards 2026.
Moderatorin Tamara Mascara machte gleich zu Beginn klar, dass die Awards heuer zügiger über die Bühne gehen sollen. „Zack, vor, gemma“, kommentierte sie den schnellen Rhythmus in Richtung der Gewinnerinnen und Gewinner. Tatsächlich wurden heuer mit 130 Venus-Statuen rund 40 Auszeichnungen weniger vergeben als im Vorjahr. Auch die Zahl der Einreichungen lag mit 1.078 Projekten deutlich unter dem Vorjahreswert von 1.410 Arbeiten. 327 Projekte wurden nominiert, 199 schafften es auf die Shortlist. Vergeben wurden 11 Gold-, 33 Silber- und 86 Bronze-Veneres.
Große Namen und bekannte Kampagnen
Zu den Gold-Gewinnern des Abends gehörte Wien Nord Serviceplan mit „Non Disclosure Austria (NDA)“ für Österreich Werbung. Die Kampagne erhielt Gold in der Kategorie „Digital Campaign“.
DMB. wurde gleich doppelt ausgezeichnet. Die Kampagne „MAK aus allem deine Jahreskarte“ für das MAK – Museum für angewandte Kunst gewann Gold in den Kategorien „POS Experience“ und „Integrated Campaign“.
Jung von Matt Donau erhielt Gold für „spark7 – officially cool“ für Erste Bank und Sparkasse in der Kategorie „Branded Content & Entertainment“. Ebenfalls ausgezeichnet wurde AANDRS mit „Das größte Paket Österreichs“ für die Österreichische Post in der Kategorie „Special Outdoor“.
Eine Gold-Venus in der Kategorie „PR-Aktion“ ging an HFA-Studio für die „Lamarr-Weihnachtskrippe“ der Gruft der Caritas. Polaire Audio gewann mit „BOSS x AVP“ für BOSS in der Kategorie „Audio Craft & Sound Design“.

Almut Becvar und Christian Hellinger eröffneten die CCA Venus Awards 2026 in Wien.
Erfolgreichste Agenturen des Abends
Besonders erfolgreich verlief der Abend für Jung von Matt DONAU, die mit insgesamt 24 Auszeichnungen die meisten Preise gewann. DMB. folgte mit 22 Auszeichnungen, dahinter platzierte sich Wien Nord Serviceplan mit 13 Auszeichnungen.

Jung von Matt DONAU belegte bei den CCA Venus Awards 2026 den ersten Platz in der Agenturwertung. | © Heidi Pein
Als „Client of the Year“ wurden Wien Tourismus und Jung von Matt DONAU ausgezeichnet. Platz zwei ging an das MAK – Museum für angewandte Kunst, Platz drei an Österreich Werbung. Der Titel „Creative Lead of the Year“ ging ebenfalls an Jung von Matt DONAU.
Nachwuchs im Mittelpunkt
Schon zu Beginn des Abends erhielt der Studierendenbereich viel Aufmerksamkeit. Insgesamt ginegen vier Gold-Veneres heuer an Nachwuchstalente österreichischer Hochschulen. Gold-Auszeichnungen gingen unter anderem an Dominika Huber von der Universität für angewandte Kunst Wien, Jeremy Traun von der Kunstuniversität Linz sowie an Juliane Steiner und Luise Mistelberger von der FH Salzburg.
Oscar Pecher von der Universität für angewandte Kunst Wien gewann mit „No One Asked For This – From Archive to Stage: the K&D Sessions Live“ Gold in der Kategorie „Student Grafik-/Produktdesign“.
Unterstützt wurde der Nachwuchsbereich unter anderem von der Wirtschaftskammer Österreich. Auch zahlreiche Partner aus Medien-, Produktions- und Kommunikationsbranche waren bei der Gala vertreten.

Vertreterinnen und Vertreter aus Agenturen, Designstudios und der Kreativwirtschaft feierten bei den CCA Venus Awards 2026.
Kein Grand Prix vergeben
Für einen Grand Prix oder die Special Awards fand sich heuer unter den Juryvorsitzenden keine entsprechende Mehrheit. Insgesamt entschieden zwölf paritätisch besetzte Jurys mit 140 Jurorinnen und Juroren über die Auszeichnungen.
(PA/red)











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