Opernball-Auftakt mit süßer Verlockung für Sharon Stone
Ein Weltstar im 1.100-Einwohner-Ort: Der Besuch von Sharon Stone in der „Süßen Welt“ von Karl und Waltraud Guschlbauer in St. Willibald wurde am Dienstag zu einem Ereignis, das weit über regionale Aufmerksamkeit hinausging. Dutzende Medienvertreter aus Österreich und Deutschland, rund 150 geladene Gäste sowie zahlreiche Besucher aus der Umgebung sorgten für ein deutliches Medienspektakel – und für einen Auftakt, der den Wiener Opernball bewusst aus einer anderen Perspektive erzählte.

Sharon Stone beim Opernball VIP Empfang bei Guschlbauer | © Michael Tinnefeld
Familienbetrieb trifft Weltstar
Im Zentrum stand kein abgeschirmter VIP-Termin, sondern ein offener Besuch im laufenden Betrieb. Stone nahm an einer Werksführung teil, ließ sich die Herstellung der bekannten Süßwaren erklären und bewegte sich sichtbar zwischen Produktionsstraße, Präsentationsflächen und Gästen. Selbstverständlich war die Unternehmerfamilie auch zahlreich vertreten: Karl und Waltraud Guschlbauer, ihre Töchter sowie Enkel waren Teil des Empfangs und prägten die Atmosphäre.

Karl Guschlbauer, Sharon Stone und Aurelia | © Michael Tinnefeld
Die Opernball-Schaumrolle
Kulinarischer Mittelpunkt war die Präsentation einer eigens entwickelten Opernball-Schaumrolle mit Golddekor, entstanden in Zusammenarbeit mit Johann Lafer. Das Gebäck steht sinnbildlich für die Verbindung von Handwerk, Kulinarik und Inszenierung. Lafer und Guschlbauer setzten dabei bewusst auf klassische Zutaten, handwerkliche Ausführung und einen festlichen Akzent passend zum Opernball. Die goldene Schaumrolle fungierte als kulinarischer Vorbote eines medialen Großereignisses.

Werksführung bei Guschlbauer in St. Willibald | © Michael Tinnefeld
Wien als kulturelle Verlockung
Der Besuch in St. Willibald war zugleich Teil einer größeren Erzählung: jener von Wien als kulturellem Anziehungspunkt. Sharon Stone sprach mehrfach über ihre Wertschätzung für Kunst, Architektur und Geschichte der Stadt, über Museumsbesuche und ihre persönliche Beziehung zu europäischer Kultur. Der Opernball bildet dabei den Rahmen wie für einen geplanten Besuch der Albertina.
Ein Zeichen für die Region
Der Nachmittag im Innviertel zeigte, wie sich Wirtschaft, Gastronomie, Tourismus und Gesellschaft für einige Stunden verdichten können. Für den Betrieb bedeutet ein solcher Besuch vor allem Sichtbarkeit weit über die Region hinaus und mehr Reichweite für ihre Schaumrollen-Herstellung. Und damit einen Imagegewinn, der sich nicht allein in Verkaufszahlen messen lässt. Dass ein internationaler Gast einen familiengeführten Produktionsstandort St. Willibald besucht, unterstreicht die Rolle regionaler Unternehmen unabhängig vom Glamour des Opernballs.
(PA/red)









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