„Couple in Love“ trifft auf deutsche Glasfaser-Wohnung
Mit „Couple Love“ setzt McCann Wien die Breitbandkampagne „Dein Home. Dein Vodafone.“ fort. Nach der Großfamilie im ersten Flight zieht diesmal ein junges Paar in eine gemeinsame Altbauwohnung. Beim Einrichten bringen beide ihre Persönlichkeit in den neuen Wohnraum. Erst der Glasfaser-Router gehört von Anfang an beiden.
Kampagnenspot in a nutshell
Die Wände sind gestrichen, einige kleinere Vintage-Möbel stehen bereits auf dem Parkett. Nun werden die Umzugskartons ausgepackt. Der Mann eröffnet mit einem gerahmten Wrestling-Fanbild. Die Frau antwortet mit einem Porträt von sich und ihrer Mutter.
Damit sind die Positionen abgesteckt: Er möchte offenbar etwas Junggesellenleben retten, sie packt ihre eigene Geschichte aus. Die Partnerin wirkt tough und auf eine gerechte Raumaufteilung bestens vorbereitet.

Szene aus dem Werbespot „Couple Love“ für Vodafone Deutschland. | © Hersteller
Aus 50/50 wird 70/30
Nun beschleunigt die Montage. Sie stellt eine Pflanze auf, er folgt mit einer Winkekatze. Sie rollt einen Minigolf-Rasen über das Parkett. Er montiert ein Dartsbrett, hängt eine Discokugel an die Decke und kniet beinahe andächtig vor einer überdimensionalen Salzkristalllampe. Dann erscheint sie mit einem Samuraischwert – vorsorglich noch in der Scheide. Später befestigt sie eine Kuckucksuhr an der Wand.
Wer wem den Vogel zeigt, bleibt unklar.
Beide bringen ungefähr gleich viel mit. Sie haben ihr altes Leben in Kartons verpackt, um es in der ersten gemeinsamen Wohnung gleich wieder auszupacken: Wrestling-Bild und Familienporträt, Pokale und Kuckucksuhr. Die Gegenstände stehen weniger im Widerspruch, als dass sie einander ergänzen. Aus dem Auspacken wird ein spielerischer Tanz um die Sichtbarkeit beider Persönlichkeiten.
Gut ausbalanciert – allerdings nicht. Kaum hängt das Dartsbrett, zischt ein von ihr geworfener Pfeil an seiner Nasenspitze vorbei und trifft ins Bullauge. Wenig später steht sie mit dem Samuraischwert im Raum – „Kill Bill“ lässt grüßen.
Spätestens jetzt wird klar: Die Raumaufteilung mag partnerschaftlich erfolgen, bei der Wahl der Argumente zeichnet sich aber ein anderes Kräfteverhältnis ab. Gegen Dartpfeil und Klinge wirken Winkekatze, Discokugel und Salzkristalllampe plötzlich etwas lächerlich.

Szene aus dem Spot „Couple Love“ für Vodafone Deutschland.
Unter der Regie von Eugen Merher könnten seine Erinnergungsstücke an die Junggesellenzeit schneller als gedacht wieder im Karton landen.
Die erste gemeinsame Box
Es gibt ein Happy End: Als das „Couple in Love“ erschöpft zwischen Kartons und Einrichtungschaos sitzt, entdeckt es ein Vodafone-Sackerl im Einrichtungschaos. Darin befindet sich ein Ultra Hub 7 Glasfaser. „Darauf können sich alle einigen“, sagt die Stimme aus dem Off. Es folgen die Versprechen „stabil, schnell und zukunftssicher“.
Die weiße Box stammt weder aus seinem noch aus ihrem bisherigen Leben. Sie ist neu und kann beiden gehören – je nach Vertragslage. Ganz spontan kann die Anschaffung allerdings nicht passiert sein. Das Sackerl ist nicht einfach von der Decke gefallen. Schon vor dem Einzug müssen Verfügbarkeit und Vertrag geklärt worden sein.
Der Ultra Hub 7 ist kein mobiler 5G-Router, der nach dem Anschließen an den Strom selbstständig online geht. Er benötigt einen verfügbaren und aktivierten Glasfaseranschluss an der konkreten Adresse. Das Paar hat damit nicht nur eine attraktive Altbauwohnung gefunden, sondern eine physisch mit FTTH erschlossene. Ende 2025 traf das auf rund 7,1 Millionen Wohneinheiten in Deutschland zu.

Szene aus „Couple Love“ | © Tempomedia / McCann Wien / Publicis für Vodafone Deutschland.
Weniger Filmset, mehr Altbau
Dass die Materialschlacht im Altbauset funktioniert, liegt an der präzisen Umsetzung. Das Casting macht das „Couple in Love“ sofort lesbar, ohne auf zu oft erprobte Paarungsmuster zurückzugreifen. Auch die Ausstattung hält Maß. Obwohl laufend neue Requisiten auftauchen, wird das Set nicht mit originellen Exponaten auf jedem Quadratzentimeter überfrachtet. Vintage-Möbel, Parkett und Wandfarben geben dem Altbau Charakter, lassen den Figuren aber genügend Raum.
Auch Details wie der sparsamere Einsatz der Nebelmaschine zahlt sich aus. Der Visual Style findet den richtigen Mix aus LED-Screen-Cinematic und Filmlook. Dazu kommt die Montage des 40-Sekunden-Spots, die zum Tempo passt und flashy Effekte vermeidet.
Produktion und Credits:
Kreativ-Lead und Konzeption verantwortet McCann Wien innerhalb der GGK Group Austria. Produziert wurde der Film mit Unterstützung der Publicis Groupe von Tempomedia in Prag. Regie führte Eugen Merher.
Auftraggeber: Vodafone Deutschland
Kreativagentur: McCann Wien / GGK Group Austria
Filmproduktion: Tempomedia
Produktionsunterstützung: Publicis Groupe
Regie: Eugen Merher
(PA/red)


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