Sabine König zeigt Tiermotive und Porträts bei Kovacek

Mehr als 100 Gäste kamen am 30. September zur Eröffnung von Sabine Königs Ausstellung in die Galerie Sylvia Kovacek. Zwischen Tierdarstellungen und Porträts begegneten einander Wegbegleiter der Künstlerin sowie Gäste aus Kunst, Medien und Sport. Den Abend eröffnete Alfons Haider, der Königs Arbeit seit Jahren kennt und sie mehrfach in ihrem burgenländischen Atelier besucht hat.

Eine Verbindung seit der „elephants edition“

„Sabine König zeigt uns nicht einfach Motive. Sie inszeniert sie“, sagte Haider in seiner Eröffnungsrede. Seine Verbindung zur Künstlerin reicht unter anderem ins Jahr 2013 zurück: Damals moderierte er die Präsentation ihrer „elephants edition“ im Elefantenhaus des Tiergartens Schönbrunn. Bei der jetzigen Vernissage erinnerte er an diesen gemeinsamen Auftritt und würdigte ihre künstlerische Entwicklung.

Die musikalische Begleitung übernahm der Bariton Anton Puscha. Der aus Wien stammende Sänger, ebenfalls mit dem Haus verbunden, sang unter anderem „Can You Feel the Love Tonight“. Bei Wein und kleinen Speisen blieb anschließend Zeit für Gespräche mit der Künstlerin und Galeristin Sylvia Kovacek.

Fotografie, Malerei und ein Anruf von Bardot

Königs Arbeiten verbinden fotografische Motive mit unterschiedlichen Materialien und malerischen Techniken. Zu den ausgestellten Sujets gehören Pelikane, Erdmännchen und Leoparden. Auch Brigitte Bardot ist auf mehreren Werken zu sehen. Für ihre Mischtechniken verwendet König unter anderem Eisen als Bildträger.

Zu Bardot erzählte die Künstlerin in ihrer Ansprache eine persönliche Geschichte: Sie habe ihr eines Tages einen Brief geschrieben – und zu ihrer Überraschung später einen Anruf von ihr erhalten. Beide verbindet die Liebe zu Tieren. Für Fotoshootings stehe sie allerdings nicht mehr zur Verfügung, habe Bardot ihr damals erklärt.

Ingrid Susanne Vogl bei Sabine Königs Vernissage in der Galerie Sylvia Kovacek.

Im Hintergrund betrachtet Ingrid Susanne Vogl die Ausstellung. | © keymedia

Die in Hard am Bodensee geborene Sabine König absolvierte in Wien eine Ausbildung in Grafik, Malerei und Fotografie, die sie mit Meisterklasse und Diplom abschloss. Drei Jahre arbeitete sie mit Ernst Fuchs zusammen. In ihrer fotografischen Arbeit widmet sie sich neben Natur- und Tiermotiven auch dem Spitzensport; vor ihrer Kamera standen etwa Hermann Maier, Thomas Muster und Marcel Hirscher.

Sylvia Kovacek hob bei der Eröffnung die Vielfalt dieser Arbeitsweisen hervor: „Ich bin immer wieder fasziniert, wie Sabine König mit unterschiedlichsten Techniken arbeitet und so immer wieder neue Erlebnisse mit ihren Werken ermöglicht.“

Zeitgenössische Kunst in der Spiegelgasse

Mit der Ausstellung ist König in einem Haus zu Gast, dessen Programm mehrere Jahrhunderte umfasst. Die Galerie Kovacek in der Spiegelgasse 12 verbindet historisches Glas mit österreichischer und internationaler Malerei sowie Skulptur. Zu ihren Schwerpunkten zählen Glasobjekte aus der Zeit zwischen 1500 und 1950 und Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Zeitgenössische österreichische Positionen ergänzen das Angebot. Sylvia Kovacek führt die Galerie seit 2005.

  • Alfons Haider, Sabine König, Sylvia Kovacek und Roman Hagara bei der Vernissage.
    Alfons Haider, Sabine König, Sylvia Kovacek und Roman Hagara. | © K. Schiffl

Unter den Gästen der Vernissage war Königs Ehemann, Segel-Doppelolympiasieger Roman Hagara. Auch Toni und Birgit Polster, Medienmanager Hans Mahr, Schauspielerin Edith Leyrer, Bühnenbildner Manfred Waba, Ingrid Susanne Vogl und die frühere Diplomatin Helene von Damm besuchten die Eröffnung. Dazu kamen Gerhard und Irene Ströck sowie Winzer Willi Opitz.

(red)