Johnny Logan streute rote Rosen am Juristenball
Wenn ein dreifacher Eurovision-Sieger seine Liebeslieder in den Festsaal der Wiener Hofburg trägt und hunderte Herzluftballons von der Decke schweben, dann nimmt ein Ball sein Motto wörtlich. Der Juristenball 2026 verwandelte das traditionsreiche Parkett unter dem Leitmotiv „Be My Valentine“ in eine Bühne für standesgemäße Auftritte, gefühlvolle Klänge und eine charmante Liaison von Paragraf und Passion. Zwischen roten Rosen, Walzerklängen und prominenter Justizgesellschaft wurde die Hofburg zum Treffpunkt von Recht, Romantik und Rockgeschichte. Höhepunkt war der vielumjubelte Auftritt des Sängers Johnny Logan.

Eindrucksvolle Lichtstimmung im Ballsaal der Wiener Hofburg. | © Katharina Schiffl
Romantischer Auftakt im Entrée
Schon beim Eintreffen wurden die Gäste eingestimmt: Die Wiener Walzermädchen spielten im Lexisnexis Café Valentine, ein Espressomobil sorgte für Kaffeegenuss, Altmann & Kühne für süße Begleitung. Fotowall, Rosenbogen und prachtvolle Blumengestecke machten das Entrée zur Bühne für Erinnerungsbilder. Selbst Kaiser Franz Joseph präsentierte sich am Plateau der Feststiege vor Rosenwänden und Projektionen aus Engeln und Herzen.
Im Festsaal dominierte ein Meer aus Rot- und Rosatönen. Besonders originell: Tischdekorationen in Form von Schneekugeln mit Waagschale, Herz und Paragraf, die rasch zu begehrten Souvenirs wurden.
Eröffnung mit Walzer und Weltstar
Zur Eröffnung sang Kammersänger Clemens Unterreiner, begleitet vom Carl-Michael-Ziehrer-Orchester, „Dunkelrote Rosen“. Der Präsident des Juristenverbands und Gastgeber des Abends, Alexander T. Scheuwimmer, begrüßte die Ehrengäste und richtete die offizielle Ansprache an das Ballpublikum. Danach eröffnete Justizministerin Anna Sporrer den Ball, ehe Prof. Thomas Schäfer-Elmayer mit „Alles Walzer“ das Parkett freigab. Unter den Ehrengästen befand sich auch die deutsche Bundesministerin der Justiz, Stefanie Hubig.

Stefanie Hubig, Alexander T. Scheuwimmer und Anna Sporrer | © Katherina Schiffl
Die Walzerformation der Tanzschule Elmayer präsentierte den „Dornröschen Walzer“ von Tschaikowski, bevor sich der Festsaal in ein dichtes Tanzmeer verwandelte. Reinhard Hohenegger, Leiter der Wiener Walzerformation der Tanzschule Elmayer, zeichnete für die Choreografie der Eröffnung 2026 verantwortlich.
Musikalisch zeigte sich der Juristenball 2026 vielseitig: Von der Pepe Allstar Band über Jazz im Rittersaal, karibische Rhythmen im Metternichsaal bis zur DJane Mel Merio in der Campari Bar war für jeden Geschmack gesorgt. Kurz vor Mitternacht präsentierte Gregor Glanz die Song-Contest-Anwärterin Kayla Krystin.
Der Höhepunkt folgte mit dem dreifachen Eurovision-Sieger Johnny Logan, der mit Standing Ovations gefeiert wurde. Mit seinen Balladen über Liebe, Sehnsucht und große Gefühle streute er musikalisch „rote Rosen“ ins Publikum – ganz im Sinne des Valentine-Mottos.
Quadrille, Preise und prominente Gäste
Nach seiner Mitternachtseinlage regneten Herzluftballons von der Decke, ehe die erste Quadrille das Parkett erneut füllte. Bei der Gewinnspielziehung zugunsten des Vereins „Wider die Gewalt“ wurden Preise zahlreicher Partner vergeben. Moderatorin Silvia Schneider führte souverän durch die Ballnacht.
Unter den Gästen fanden sich zahlreiche Vertreter aus Justiz, Diplomatie und Kultur – darunter Bundesministerin Anna Sporrer, Ex-Justizministerin Alma Zadić, Othmar Karas sowie Botschafter aus Europa, Asien und Übersee. Auch Persönlichkeiten aus Kunst und Medien wie Pianistin Donka Angatscheva, Sängerinnen und Sänger wie Zoryana Kushpler, Thomas Weinhappel und Simone Kopmajer, Schauspieler Martin Leutgeb oder Moderator Alfons Haider feierten mit. Johnny Logan stand für Fotos bereit und genoss die Gastfreundschaft in Wien.
Ermöglicht wurde die rauschende Ballnacht auch durch die Unterstützung zahlreicher Partner aus Wirtschaft und Tourismus. Preise und Sachspenden kamen unter anderem von Gmundner Keramik, Vossen, Lindt, Lindor, Spak, dem Linde Verlag, Ciro, Lexis Nexis, Manz, Sportalm, Oper Gars sowie Casinos Austria. Auch Häuser wie das 25hours Hotel, das Motto Hotel, der Krallerhof, das Parkhotel Pörtschach, das Loisium oder das Retter Hotel trugen zum Gewinnspiel bei.
(red)


























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