Streckenrekord und Rekordbeteiligung beim VCM 2026
Mit einem neuen Streckenrekord im Frauenbewerb und einer Rekordbeteiligung von 49.379 gemeldeten Läuferinnen und Läufern ist der 43. Vienna City Marathon am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Vom Start an der Reichsbrücke bis zum Zieleinlauf vor dem Burgtheater verwandelte sich Wien einmal mehr in eine internationale Bühne des Laufsports.

Zehntausende Läuferinnen und Läufer prägen das Stadtbild beim Vienna City Marathon 2026. | © VCM / Johannes Radlwimmer
Den sportlichen Höhepunkt setzte Tigist Gezahagn aus Äthiopien. Die zweifache Paralympics-Siegerin über 1.500 Meter gewann den Marathon in 2:20:06 Stunden und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Hinter ihr folgten ihre Landsfrau Haftamnesh Tesfaye sowie die Kenianerin Hellen Chepkorir. Als beste Österreicherin erreichte Eva Wutti Rang zehn.

Tigist Gezahagn gewinnt den Vienna City Marathon 2026 in neuer Streckenrekordzeit von 2:20:06 Stunden. | © VCM / Jenia Symonds
Auch im Herrenbewerb zeigte sich ein starkes internationales Feld. Der Kenianer Fanny Kiprotich setzte sich in 2:06:53 Stunden durch. Bester österreichischer Teilnehmer war Andreas Vojta, während Rekordhalter Aaron Gruen das Rennen vorzeitig beenden musste.

Fanny Kiprotich aus Kenia gewinnt bei den Herren | © VCM / Jenia Symonds
Internationale Bühne für den Laufsport
Mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 150 Nationen unterstrich der Vienna City Marathon erneut seine internationale Bedeutung. Entlang der Strecke sorgten hunderttausende Zuschauerinnen und Zuschauer gemeinsam mit mehr als 60 Cheering Zones, Musik-Acts, Kaffeeangebot und Fan-Hotspots für eine mitreißende Atmosphäre.
Das Wiener Rote Kreuz verzeichnete während der Veranstaltung 387 medizinische Interventionen sowie weitere Hilfeleistungen. Größere Zwischenfälle wurden nicht gemeldet. Die Einsatzorganisationen sprachen von einem ruhigen und gut koordinierten Ablauf.

Vor dem Burgtheater endet der Vienna City Marathon 2026, an dem 49.379 Läuferinnen und Läufer aus 150 Nationen teilnahmen. | © VCM / Max Louis Köbele
Verbindung von Sport und Kultur
Bereits am Samstag setzte das Marathon-Wochenende erste Akzente. Kinder- und Nachwuchsläufe, Inclusion Run sowie der Vienna 5K brachten tausende Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bewegung. Für einen besonderen kulturellen Höhepunkt sorgte das „Konzert zum Marathon“, bei dem Läuferinnen und Läufer gemeinsam mit den Wiener Symphonikern im ausverkauften Goldenen Saal des Musikvereins auftraten.

Rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eröffneten das Vienna-City-Marathon-Wochenende mit einem Inclusion Run auf der Wiener Ringstraße. | © Martin Steiger
Diese Verbindung aus sportlicher Leistung und kulturellem Rahmenprogramm gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Vienna City Marathon und prägt das Erscheinungsbild der Veranstaltung weit über den Wettkampf hinaus.
Breite Beteiligung vom Nachwuchs bis zur Spitze
Auch sportlich zeigte sich die Bandbreite des Wochenendes. Beim Vienna 5K stellte die Vorarlbergerin Lisa Redlinger mit 15:34 Minuten einen neuen österreichischen Rekord auf. Im Halbmarathon setzten sich Timo Hinterndorfer und Larissa Matz durch, während Nicole Bauer bei ihrem Debüt einen österreichischen U23-Rekord erzielte.

Nicole Bauer und Larissa Matz beim Vienna City Marathon 2026 in Wien. | © VCM / Jenia Symonds
Damit zeigte der 43. Vienna City Marathon eindrucksvoll die sportliche Bandbreite vom Nachwuchs bis zur internationalen Spitze. Die Anmeldung für den nächstjährigen VCM am 18. April 2027 ist geöffnet.
(PA/red)

