Olympisches Austria House in Cortina d’Ampezzo eröffnet

Mit der Eröffnung des Austria House in Cortina d’Ampezzo steht der österreichischen Olympia-Delegation wieder ein zentraler Treffpunkt zur Verfügung. Seit den Spielen in London 2012 fungiert das Haus des Österreichischen Olympischen Comités bei Sommer- wie Winterspielen als Treffpunkt für Athletinnen und Athleten, Funktionäre, Partner, Sponsoren, Medien und Gäste. Auch in Cortina versteht sich das Austria House wieder als Networking-Plattform, Eventlocation und kleines Stück Heimat.

Zwischen Rückzugsort und Schaufenster

Das Austria House dient den österreichischen Sportlern als ein Ort der Orientierung und des Austauschs. Zugleich signalisiert es Offenheit gegenüber dem Gastgeberland und internationalen Besuchern. In Cortina d’Ampezzo, einem der traditionsreichsten alpinen Wintersportorte Italiens, fügt sich das Haus nahe des Eiskanals und des Ortskerns bewusst in den lokalen Rahmen ein. Die Dolomiten verankern den österreichischen Auftritt vor einer pittoreske Kulisse.

Freundschaftliches Miteinander

Bei der Eröffnung trafen sich Vertreter aus Sport, Politik, Wirtschaft und Tourismus in lockerer Stimmung. Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler sprach vom Austria House als einem „Stück Zuhause“, das gerade in der Ausnahmesituation Olympischer Spiele Bedeutung gewinne. Wirtschafts- und Tourismusminister Wolfgang Hattmannsdorfer verwies auf den Stellenwert des Hauses als Plattform, auf der sportliche Leistungen, touristische Wahrnehmung und wirtschaftliche Beziehungen zusammenlaufen.

Eröffnung des Austria House in Cortina d’Ampezzo mit Olympiasieger von 1976 Franz Klammer.

Olympiasieger von 1976 Franz Klammer  | © Lebensraum Tirol Gruppe / Hetfleisch

Geprägt wurde der Auftakt auch durch persönliche Perspektiven. Olympialegenden wie Franz Klammer spannten den Bogen zu früheren Spielen und erinnerten an die generationenübergreifende Wirkung olympischer Erfolge. Aktive Athletinnen wie Nina Ortlieb beschrieben das Austria House als Ort, an dem nach Wettkämpfen Nähe, Unterstützung und ein Gefühl von Vertrautheit entstehen. Zusammengefasst: Österreichische Gemütlichkeit wie man sie kennt.

Tirols Auftritt zum Schluss

Vom 13. bis 15. Februar verwandelt sich das Austria House wieder in das Austria Tirol House. Tirol-Werbung-Geschäftsführerin Karin Seiler betont: „An den drei Tagen, an denen das Austria House zum Austria-Tirol-House wird, rücken Tourismus, Wirtschaft und Tirol als modernen Lebensraum in den Mittelpunkt.“

Eröffnung des Austria House in Cortina mit Tiroler Olympia-Flair

v.l. Matthias Mayer (dreifacher Olympiasieger Ski alpin), Karin Seiler (Geschäftsführerin der Tirol Werbung) und Florian Gosch (Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comités). | © Jan Hetfleisch

Vom Auftaktabend im Austria House in Cortina zeigten sich viele prominenten Festgäste jedenfalls begeistert, darunter: Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober, sowie zahlreiche olympische Sportlegenden wie Alexandra Meissnitzer und Felix Gottwald.

(PA/red)