Region Hohe Salve feiert den Sommer mit Blasmusik

Am 30. August 2026 lädt die Region Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen zum zweiten Weisenbläsertreffen. Rund um die Hohe Salve erklingen traditionelle Weisen auf Almen und Berghütten, begleitet von einer Bergmesse am Speichersee Kleine Salve und Frühschoppen mit Musikgruppen auf mehreren Hütten. Das Treffen bildet den Höhepunkt eines Bergsommers, der von Juni bis September von zahlreichen Sommer- und Platzkonzerten geprägt ist.

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Salvenaland Hopfgarten

Salvenaland Hopfgarten |© Region Hohe Salve / Laiminger

Ferienregion in den Kitzbüheler Alpen

Die Region Hohe Salve liegt im Tiroler Unterland rund um Wörgl, Hopfgarten, Itter und Kelchsau. Als Teil der Kitzbüheler Alpen verbindet sie Wander- und Bergerlebnisse mit einem ausgeprägten Brauchtumsprogramm. Neben den Bergerlebniswelten der SkiWelt Wilder Kaiser–Brixental gehören Badeseen, Freibäder und ein dichtes Netz an Wander- und Radwegen zu den Sommerangeboten. Durch den Bahnhof Wörgl ist die Region von Innsbruck, Salzburg und München jeweils in etwa einer Stunde erreichbar.

Musik auf Almen und Dorfplätzen

Den Auftakt des Weisenbläsertreffens bildet am 30. August eine Bergmesse am Speichersee Kleine Salve. Anschließend spielen Bläsergruppen und Volksmusikensembles auf mehreren Hütten der Region. Wer möchte, kann bereits früh morgens an einer geführten Wanderung von der Talstation der Salvistabahn in Itter teilnehmen. Bei Schlechtwetter ist der 13. September als Ersatztermin vorgesehen.

Band "Gewitterwarnung" spielen beim Weisenbläsertreffen auf.

Band “Gewitterwarnung” spielen beim Weisenbläsertreffen auf. | © Region Hohe Salve / moosbermedia

Bereits seit Juni finden in den Orten der Region regelmäßig Sommer- und Platzkonzerte statt. Musikkapellen präsentieren traditionelle Blasmusik ebenso wie moderne Arrangements, während örtliche Vereine für Kulinarik und Gastlichkeit sorgen.

Blasmusik erlebt neue Popularität

Dass Blasmusik heute weit über traditionelle Vereinsmusik hinausreicht, zeigt der anhaltende Erfolg des Woodstock der Blasmusik im oberösterreichischen Innviertel. Das Festival lockte Anfang Juli erneut zehntausende Besucher an und gilt als eines der größten Blasmusik-Events Europas. Der Boom trägt dazu bei, dass auch kleinere regionale Veranstaltungen mit musikalischem Fokus zunehmend Bedeutung für den Tourismus gewinnen.

Ehrenamt prägt das Kulturleben

Wie stark die Blasmusik in der Region verwurzelt ist, zeigt auch das Engagement der örtlichen Musikvereine. Stellvertretend dafür steht Maria Scharnagl-Prosch, Obfrau der Stadtmusikkapelle Wörgl. Sie organisiert gemeinsam mit ihrem Team Konzerte und Ausrückungen und begleitet den musikalischen Nachwuchs. Für viele Vereine sind die Sommerkonzerte nicht nur kulturelle Veranstaltungen, sondern auch bedeutsame Treffpunkte für Einheimische und Gäste.

(PA/red)